On-Premise-CRM bedeutet, dass die CRM-Software mit den Kundendatensätzen nicht in der Cloud des Anbieters, sondern auf dem eigenen Server des Unternehmens oder in einer selbst gewählten Infrastruktur installiert und betrieben wird. Man spricht auch von Inhouse-CRM oder selbst gehostetem CRM. Eine IT-Verantwortliche sieht das Thema von ihrem Schreibtisch aus: Wo liegen die Daten wirklich, wer übernimmt Einrichtung und Updates, und wo unterscheidet es sich von der Cloud-Option?
01.Was bedeutet On-Premise, und worin unterscheidet es sich von Cloud-CRM?
On-Premise heißt, die Software läuft auf Ihrer Infrastruktur; beim Cloud-CRM läuft dieselbe Software auf Servern, die der Anbieter betreibt, und Sie verbinden sich über den Browser.
| Thema | Cloud-CRM | On-Premise-CRM |
|---|---|---|
| Wo die Software läuft | Auf Servern, die der Anbieter betreibt | In der eigenen Infrastruktur des Unternehmens |
| Wie sich Nutzer anmelden | Im Browser oder auf dem Telefon | Im Browser oder auf dem Telefon |
| Server, Speicher und Backups | Beim Anbieter | Unter der Kontrolle des Unternehmens |
| Updates | Aufgabe des Anbieters | Jemand muss es übernehmen; der Plan steht im Vertrag |
| Für wen es passt | Ein kleines Unternehmen ohne IT-Team | Ein Unternehmen, bei dem Richtlinie, Regulierung oder Kundenvertrag die Daten im eigenen Haus verlangen |
Beispielszenario: Stellen Sie sich einen Textilhersteller in Bursa vor. Die Richtlinie der Gruppe verlangt, dass Kunden- und Auftragsdaten die Infrastruktur des Unternehmens nicht verlassen. Das Vertriebsteam braucht ein CRM, aber die IT genehmigt die vorgeschlagene Cloud-Lösung nicht. Die Diskussion hängt nicht an der Software selbst fest, sondern daran, wo sie läuft.
Dann bleiben dem Unternehmen zwei Wege: auf das CRM verzichten oder es in der eigenen Infrastruktur betreiben. On-Premise ist der Name des zweiten Wegs. Es gibt auch gemischte Installationen; die Anwendung kann an einem Ort laufen, die Dateien an einem anderen. Dann wird die Frage „Ist es On-Premise?“ Schicht für Schicht beantwortet.
Für Nutzer ist der Unterschied oft unsichtbar: Der Verkäufer meldet sich weiter im Browser oder am Telefon an und öffnet dieselbe Kundenkarte. Der Unterschied liegt hinter dem Bildschirm. Wem gehört der Server, wem die Festplatte, wer macht die Sicherung, wer spielt Updates ein? On-Premise holt die Antworten auf diese Fragen ins Unternehmen.
02.Was genau heißt es, dass die Daten im Unternehmen bleiben?
Datenbank, Dateien und Sicherungen liegen auf einer Infrastruktur unter Ihrer Kontrolle; Sie entscheiden, wer zugreift und wohin die Daten kopiert werden.
Daten liegen nicht an einem einzigen Ort. Es gibt die Datenbank mit den Kundendatensätzen, die Vertrags- und Angebotsdateien und die Sicherungen von beidem. „Unsere Daten sind im Haus“ heißt, dass alle drei Schichten unter der Kontrolle des Unternehmens stehen. Es gibt auch Installationen, bei denen die Datenbank auf Ihrem eigenen Server liegt, die Sicherung aber an einen anderen Ort geht; deshalb muss die Frage für jede Schicht einzeln gestellt werden.
Dass die Daten im Unternehmen bleiben, bedeutet für sich allein auch noch keine Sicherheit. Der Serverraum kann verschlossen sein, doch wenn sich alle mit demselben Administratorkonto anmelden, bleibt unklar, wer was gesehen hat.
Eine weitere Frage muss gestellt werden: Können die Daten den Server verlassen? Kann ein Nutzer die Kundenliste exportieren und an seine private E-Mail-Adresse schicken, schützt der Standort des Servers allein nicht. Auch Exporte und Downloads müssen protokolliert werden.
Eine Antwort sollte auch aus dem Vertrag hervorgehen: Wenn sich das Support-Team aus der Ferne mit Ihrem Server verbindet, wann und mit wessen Zustimmung wird diese Verbindung geöffnet, und wird sie protokolliert?
03.Wer wählt On-Premise, und wann?
On-Premise rückt in den Vordergrund, wenn Unternehmensrichtlinie, Branchenvorschrift oder der Vertrag eines großen Kunden verlangen, dass Daten auf der Infrastruktur des Unternehmens bleiben.
- Die Richtlinie der Unternehmensgruppe erlaubt nicht, dass Daten das Unternehmen verlassen.
- Der Vertrag einer Behörde oder eines großen Kunden legt fest, wo die Daten gespeichert werden müssen.
- Das Unternehmen hat bereits einen Serverraum und ein IT-Team, das ihn betreibt.
- Kundendaten sollen im selben internen Netz bleiben wie andere Systeme.
On-Premise ist auch nicht für jeden die richtige Wahl. Für ein kleines Unternehmen ohne IT-Team sind Wartung, Strom und Sicherung des Servers eine zusätzliche Last; für ein solches Unternehmen bedeutet die Cloud-Variante meist weniger Arbeit. Die Entscheidung sollte nicht aus Gewohnheit fallen; sie sollte von Richtlinien und Kapazität ausgehen.
Legen Sie bei der Entscheidung diese Frage auf den Tisch: Wenn dieser Server eines Nachts stehen bleibt, wer bringt ihn morgens wieder hoch? Ist die Antwort ein einziger Name und kann niemand diese Person vertreten, ist die On-Premise-Entscheidung unvollständig.
04.Wer ist für Installation, Updates und Sicherungen zuständig?
Bei On-Premise gehört der Server Ihnen; wer für Einrichtung, Updates und Sicherungen verantwortlich ist, sollte klar im Vertrag stehen.
Beim eigenen Server gibt es eine häufige Falle: Die Software wird installiert, und danach aktualisiert sie niemand. Die Version veraltet, Sicherheitspatches stauen sich, und am Ende öffnet sich die Software auf einem neuen Telefon nicht mehr. Dieser Unterschied zwischen Cloud und On-Premise wird oft übersehen; in der Cloud sind Updates Sache des Anbieters, auf dem eigenen Server muss jemand diese Aufgabe übernehmen.
Das Corex360-Team spielt Updates nach einem gemeinsam mit Ihnen festgelegten Plan ein, und die Versionshinweise werden offen auf der Seite Neuigkeiten veröffentlicht. Der Plan ist Teil des Vertrags für die CRM-Installation auf dem eigenen Server.
Die Punkte, auf die man im Installationsvertrag achten sollte, sind klar: wer den Server vorbereitet, nach welchem Plan Updates eingespielt werden, wohin die Sicherung geht, wie eine Wiederherstellung getestet wird und an wen man sich bei Problemen wendet. Stehen diese Punkte nicht schriftlich fest, wird aus der Option eigener Server mit der Zeit ein Server, für den sich niemand zuständig fühlt.
05.Kommt Sicherheit bei On-Premise von selbst?
Liegt das System auf Ihrem eigenen Server, kommt die Sicherheit nicht von selbst; auch wenn die Daten bei Ihnen liegen, müssen Zugriffsprotokoll, rollenbasierte Rechte, verschlüsselte Sicherung und Meldung ungewöhnlicher Vorgänge eigens eingerichtet werden.
Beispielszenario: Denken Sie an den Server eines Vertriebsunternehmens: Das Backup geht auf eine externe Festplatte im selben Schrank. Läuft der Schrank voll Wasser, ist beides weg. Oder das Konto eines ausgeschiedenen Mitarbeiters wurde nie gesperrt, und niemand hat es bemerkt. In beiden Fällen sind die Daten im Haus; in beiden Fällen fehlt der Schutz.
Sicherheit hat auch eine Seite der Kontinuität. Eine Sicherung anzulegen reicht nicht; die Wiederherstellung muss getestet werden. Eine nie getestete Sicherung funktioniert bei einem echten Ausfall womöglich nicht wie erwartet.
Auch auf Ihrem eigenen Server arbeitet Corex360 mit derselben Sicherheitsschicht wie in der Corex360 Cloud: Anmeldung, Gerät, Download und Rechteänderung werden protokolliert, der Zugriff ist rollenbasiert; auf dem eigenen Server bestimmen Sie den Ort der Sicherung. Ein ungewöhnliches Ereignis wird dem Kontoinhaber sofort gemeldet. Die ganze Schicht steht Punkt für Punkt auf der Sicherheitsseite von Corex360.
Der Wert eines Zugriffsprotokolls hängt davon ab, wer es liest. Wird es geführt, aber nie angesehen, fällt ein ungewöhnlicher Download erst auf, wenn es zu spät ist. Deshalb braucht es neben dem Protokoll auch ein Benachrichtigungsverfahren.
06.Wie funktioniert On-Premise in Corex360?
Corex360 läuft auf Ihrem eigenen Server oder in einem unternehmenseigenen Bereich in Corex360 Cloud; die Wahl wird im Vertrag festgehalten, und in beiden Fällen arbeitet dieselbe Sicherheitsschicht.
Die Hosting-Entscheidung wird im Corex360-Vertrag festgehalten. Wird später ein Wechsel des Hostings gewünscht, wird das im Vertragsgespräch behandelt.
In der Demo stellen wir beide Optionen nebeneinander, gemessen an Ihrer eigenen Unternehmensrichtlinie. Für die Nutzer ist zwischen beiden Optionen kein Unterschied sichtbar: dieselbe Kundenkarte, dieselben Regeln, derselbe Morgenbericht. Was die Wahl des Hostings aus Sicht der KVKK (türkisches Datenschutzgesetz, vergleichbar mit der DSGVO) bedeutet, haben wir im Beitrag zu Cloud und eigenem Server nach KVKK anhand der Begriffe Verantwortlicher und Auftragsverarbeiter behandelt.
Ressourcen
Wie ist diese Seite entstanden?
- Verfasst von: Şevket Erer, Mitgründer, KI-Spezialist
- Quellen: Angaben zu Rechtsvorschriften, Behörden und Herstellern stammen aus den Primärquellen in der Liste Quellen auf dieser Seite; bei jeder Quelle steht das Datum der letzten Prüfung.
- Produktinformationen: Aussagen über Corex360 beruhen auf den Produktfaktenblättern des Unternehmens; nicht bestätigte Funktionen werden nicht beschrieben.
- Einsatz von KI: Den Text schreibt das Corex360-Team; KI-Werkzeuge werden für Entwürfe und Übersetzungen genutzt. Redaktionelle Grundsätze
- Daten: erste Veröffentlichung , zuletzt aktualisiert . Grundsatz für Korrekturen
Häufige Fragen
01Was ist On-Premise-CRM?
On-Premise-CRM bedeutet, dass die CRM-Software auf dem eigenen Server des Unternehmens oder einer selbst gewählten Infrastruktur installiert und betrieben wird statt in der Cloud des Anbieters. Datenbank, Dateien und Sicherungen stehen unter der Kontrolle des Unternehmens.
02Ist ein CRM im Haus dasselbe wie ein CRM auf dem eigenen Server?
Ja, beide beschreiben eine On-Premise-Installation. Achten Sie nicht auf das Etikett, sondern fragen Sie, wo Datenbank, Dateien und Sicherungen tatsächlich liegen.
03Ist On-Premise-CRM für die KVKK vorgeschrieben?
Das KVKK verlangt in der Regel nicht, dass Daten auf einem bestimmten Server liegen; es regelt, wie Daten verarbeitet, geschützt und übermittelt werden. Branchenspezifische Vorschriften können eigene Anforderungen stellen. Diese Antwort ist keine Rechtsberatung.
04Wohin sollte die Sicherung bei einer On-Premise-Installation gehen?
Nicht im selben Schrank oder Raum wie der Server, sondern an einem anderen Ort. Die Sicherung sollte verschlüsselt sein, und die Wiederherstellung sollte regelmäßig getestet werden. Auf Ihrem eigenen Server bestimmen Sie den Ort der Sicherung.
05Wie verbindet sich das Support-Team mit unserem eigenen Server?
Wann und mit wessen Freigabe eine Fernverbindung geöffnet wird und ob sie protokolliert wird, sollte im Installationsvertrag stehen. Eine Verbindung, die ohne Freigabe und ohne Protokoll geöffnet wird, schwächt den Grundsatz, dass die Daten im Unternehmen bleiben.
06Lässt sich On-Premise-CRM vom Telefon aus nutzen?
Ja; die Nutzer melden sich im Browser oder auf dem Telefon an. Entscheidend ist, wie der Zugriff von außen auf den Server geöffnet wird; auch dieser Zugriff sollte durch rollenbasierte Berechtigungen und Protokollierung geschützt sein.
Mit ein paar kurzen Fragen hören wir uns Ihr Geschäft an; die Demo bereiten wir mit Ihren Kanälen vor, live und online.
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